Robo-Advisor: Was er kann und was er kostet
Ein Robo-Advisor legt dein Geld automatisch nach einem Risikoprofil an, meist in ETFs. Du beantwortest einige Fragen, der Anbieter wählt Aktien- und Anleihenquote, kauft die ETFs und gleicht das Depot regelmäßig an (Rebalancing).
Vorteile
- Kein eigenes Wissen über ETF-Auswahl nötig
- Automatisches Rebalancing
- Sparpläne schon mit kleinen Beträgen
Nachteile
- Zusätzliche Verwaltungsgebühr, oft 0,2 bis 0,9 % pro Jahr auf das Vermögen
- Weniger Kontrolle über einzelne Positionen
- Kein Schutz vor Kursverlusten: Auch hier kann das Depot im Minus liegen
Kostenrechnung
Bei 50.000 € Vermögen und 0,5 % Verwaltungsgebühr zahlst du 250 € im Jahr zusätzlich zu den ETF-Kosten. Wer selbst einen breit gestreuten ETF besparen möchte, kommt oft günstiger weg, muss sich aber selbst um Anpassungen kümmern.
Worauf du achten solltest
| Worauf du achten solltest | Warum es wichtig ist |
|---|---|
| Gebühren | Verwaltungsgebühr plus ETF-Kosten – vergleiche die Gesamtkosten. |
| Anlagestrategie | Risikoprofil und Aktienquote sollten zu deinem Zeithorizont passen. |
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Zur Alternative: ETF-Sparplan in Eigenregie.
Stand: Oktober 2026 · keine Anlageberatung