ETF für Anfänger: Das solltest du wissen
Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein börsengehandelter Fonds, der einen Index wie den MSCI World nachbildet. Mit einem einzigen ETF-Anteil investierst du in hunderte oder tausende Unternehmen gleichzeitig. Das streut das Risiko und hält die Kosten niedrig, weil kein Fondsmanager einzelne Aktien auswählt.
Vorteile
- Breite Streuung: Ein Unternehmen allein kann dein Vermögen nicht ruinieren.
- Niedrige Kosten: Die laufenden Kosten (TER) liegen bei breiten Aktien-ETFs oft unter 0,3 % pro Jahr.
- Flexibel: ETFs sind börsentäglich handelbar, Sparpläne ab wenigen Euro möglich.
Risiken
Aktien-ETFs schwanken. Verluste von 30 % oder mehr in einer Krise sind historisch normal. Wer das Geld kurzfristig braucht, sollte es nicht investieren. Ein langer Anlagehorizont von mindestens 10 Jahren hilft, Schwankungen auszusitzen. Es gibt keine Garantie auf Rendite.
Thesaurierend oder ausschüttend?
Thesaurierende ETFs legen Erträge automatisch wieder an, ausschüttende zahlen sie aus. Für den langfristigen Vermögensaufbau wählen viele die thesaurierende Variante, steuerlich gibt es aber Unterschiede.
Die ersten Schritte
- Notgroschen auf dem Tagesgeld anlegen (etwa drei Monatsausgaben).
- Ein Depot eröffnen.
- Einen Sparplan einrichten und regelmäßig besparen.
Rechne dein Szenario im ETF-Sparplanrechner durch. Dieser Artikel ist keine Anlageberatung.
Stand: Oktober 2026